Schulfront

Ein Film von Luca De Sousa Oliveira, Elisabeth Sauterlaute & Lion Sauterleute

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Ein neuer Schüler kommt an eine dörfliche Schule. Es häufen sich seltsame Vorkommnisse, einige der Schüler*innen verfallen in eine unerklärliche „Hysterie“ und darauf in einen apathischen Zustand. Kleine profane Vorfälle die von der Hauptfigur, dem Neuankömmling, verursacht werden, scheinen der Auslöser für die Anfälle der Schüler*innen zu sein. Als das Wissen um die Vorfälle an der Schule der Dorfgemeinschaft bekannt wird, verbietet diese die Kranken aus der Schule zu holen. Um die Gefahr zu bannen, wird das Gebäude für mehrere Tage abgeriegelt. Man sieht wie sich die Situation in der Schule entwickelt und sich Konflikte häufen. Nach kurzer Zeit bilden sich zwei Fraktionen unter den Schüler*innen. Die größere Gruppe um ihre charismatische Anführerin suchen nach einer Erklärung für die Vorfälle und vermuten, dass der Hauptcharakter der Verursacher ist. Die Dinge spitzen sich zu.


Aus dem Kurzfilmprojekt Neue Normalität. Leben in der Pandemie.


Online-Film und -Gespräch am 07. Oktober 2021 um 19 Uhr mit Andreas Baumer, Geschäftsführer der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg und den Filmemacher*innen
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2 Frauen in beigefarbenen Oberteilen und blauen langen Röcken stehen mit ernstem Gesichtsausdruck vor einem sitzenden ernst aussehenden jungen Mann.

Hauptinteressen für den Kurzfilm sind sowohl die unsichtbaren und globalen Bedrohungen des Virus, als auch die räumlichen Begrenzungen der Quarantäne. In einem Schulgebäude entrollt sich ein Kammerspiel welches grundsätzliche Fragen zum aktuellen Zeitgeschehen aufwirft.

Anstatt explizit Bezug zur Gegenwart zu nehmen, wird eine fiktionale Situation erschaffen, um über die Pandemie zu reflektieren. Der Reiz an der Fiktion liegt dabei im metaphorischen Umgang mit der neuartigen Gesamtsituation und das Auswirken dieser auf Zwischenmenschlichkeiten.

Im Zentrum der Handlung steht das Motiv der räumlichen Isolation. Das spiegelt sich im Setting der Schule die mitsamt Schüler*innen von der Außenwelt abgeriegelt wird wieder. Dabei wird besonderes Augenmerk auf das Verhältnis von Innen nach Außen gelegt. Es geht um die Idee des Eingesperrtseins, während das Außen ohne das eigene Zutun seinen Lauf nimmt und zugleich das Innen für die Eingeschlossenen zu einer Bühne neuer Konflikte wird.


Team

  • Drehbuch und Regie: Luca De Sousa Oliveira
  • Produktion und Assistenz: Lion Sauterleute
  • Kamera und Schnitt: Vanessa Opoku
  • Kamera und CGI-Animation: Alexander Pannier
  • Betreut und Gefördert wird das Projekt von der Kunstschule Sauterleute, Leutkirch